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Artikel von Alex Völkel, Nordstadtblogger

Mit dem Nordstadt-Malbuch geht’s für die Grundschulkinder des Stadtteils auf spannende Entdeckungstour

Auf eine spielerische Entdeckungstour mit 14 spannenden Stationen durch die Dortmunder Nordstadt lädt das soeben erschiene Nordstadt-Malbuch ein. Das einmalige Projekt, gefördert durch den Quartiersfonds Nordstadt, bietet Bilder der Nordstadt zur eigenen Gestaltung. Das Malbuch richtet sich an Kinder im Grundschulalter. Die 1. und 2. Klassen aller Nordstadt-Grundschulen haben bereits ihre Exemplare bekommen. Für die i-Männchen des kommenden Schuljahres wurden weitere zurückgelegt. Bei einer Auflage von 6.000 Stück sind aber sicher auch ein Malbücher für alle interessierten Kids in Dortmund zu haben. Anfragen nimmt das Quartiersmanagement Nordstadt gerne entgegen.

Mit Selma, Viktor und Hund Flitzi an 14 Stationen die Nordstadt erkunden

Initiiert wurde das Projekt von der KulturMeile Nordstadt e. V., konzeptioniert und gestaltet wurde das Malbuch von Anke Droste und Sabine Spieckermann vom Kunstbetrieb im Hafenquartier der Nordstadt.

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„Eigentlich ist es viel mehr als nur ein Malbuch und nicht nur für die Kinder interessant. Auch die Lehrkräfte bekommen Tipps und Anregungen, mit welchen Aufgabenstellungen man die Schüler*innen beschäftigen kann. Es ist also gleichzeitig auch Unterrichtsmaterial, das man toll in offenen Lernphasen einsetzen kann“, freut sich die Leiterin der Libellen-Grundschule, Christiane Mika.

Und welches Kind wäre nicht begeistert, mit seinen Klassenkamerad*innen beispielsweise auf eine Schatzsuche an den beschriebenen Orten aufzubrechen? Vierzehn markante Orte und Sehenswürdigkeiten der Nordstadt wurden für das Malbuch ausgewählt. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen drei junge Protagonist/innen: das Mädchen Selma, der Junge Viktor und der Hund Flitzi.

Besondere Förderung der Feinmotorik und der Auge-Hand-Koordination

Die Schüler*innen begleiten sie bei ihren Ausflügen auf den Nordmarkt, den Hoeschpark oder beim Besuch der Dortmunder Hauptfeuerwehrwache. Aber auch Orte aus dem Alltag der Nordstadtkinder sind dabei, wie der Fredenbaum Park oder das Big Tipi. Unter jedem Bilderbogen finden sich kurze, leicht verständliche Informationen zum jeweiligen Ort.

Um den Überblick nicht zu verlieren, befindet sich in der Mitte des Malbuchs eine Nordstadtkarte, die den Kindern eine geografische Einordnung bietet und die Planung von Ausflügen erleichtert z. B. durch die Angabe der U-Bahnstationen und der Wegeverbindung.

Neben der farblichen Ausgestaltung laden die an Einzelheiten reichen Bilder zum Austausch über Erlebtes und Gesehenes ein. Die Lehrkräfte können sich hierbei von den didaktischen Hinweisen im Malbuch anregen lassen. In der Gestaltung des Malbuches wurde besonderer Wert auf die Förderung der Feinmotorik und die Koordination von Auge und Hand gelegt.

Malbücher können beim Quartiersmanagement Nordstadt bestellt werden

Anke Droste und Sabine Spieckermann, die selbst im Hafenquartier der Nordstadt leben, begannen ihre Arbeit am Malbuch auf dem Fahrrad. „ Wir fuhren zu den verschiedenen Orten und machten Fotos. Diese Aufnahmen waren unsere Grundlage für die Skizzen und Zeichnungen“, erklärt Anke Droste die Arbeit am Malbuch.

 

Während der Arbeit an den einzelnen Bögen wurden immer wieder Testphasen mit Kindern aus verschiedenen Grundschulen durchgeführt. „Wir wollten sicherstellen, dass sich die kleinteiligen Zeichnungen von Sechs- bis Neunjährigen auch ausmalen lassen“, ergänzt Sabine Spieckermann.

So wurden auch die Grundschullehrerin Claudia Musebrink sowie die Schulleiterin der Libellen Grundschule, Christiane Mika, in die Arbeit am Malbuch einbezogen. „Ihrer Tatkräftigen Unterstützung gilt ein großer Dank“, findet auch Bezirksbürgermeister Dr. Ludwig Jörder, der als Vorsitzender der Jury von dem Ergebnis begeistert ist.

Das Malbuch wurde an alle Schüler*innen der ersten und zweiten Klassen der Grundschulen der Nordstadt verteilt und kann bei Interesse im Quartiersmanagement Nordstadt nachgefragt werden.

 

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