a streetcar

Einzelausstellung

daidalos (frei), 210 cm x 150 cm, Anke Droste

In der Ausstellung „a streetcar – frei II“ von 7.9. bis 21.9.2013 waren großformatige Malereien und Fotoarbeiten von Anke Droste zu sehen.
Der Titel bezieht sich auf das Stück „A Streetcar Named Desire“ von
Tennessee Williams. An Malerei zeigte Anke Droste weite Landschaften mit niedrigem Horizont auf großen Leinwandformaten. Sie sind ein Sinnbild für Freiheit. Auf Einzelheiten, inbesondere auf senkrechte Setzungen verzichtet Droste größtenteils dabei. Der Blick soll ungehindert in die Ferne schweifen können. Die Arbeit „daidalos“ (210 cm x 150 cm) bspw. zeigt eine Landschaft in Gelb- und Ockertönen, die unter einer gleißenden Sonne zu zerfließen scheint.

Gezeigt wurden außerdem ein großformatiges Einzelfoto, mit dem Titel „frei – The Why Are You Here Café“ und Auszüge aus fünf fotografischen Reihen. Sie beleuchten unterschiedliche Aspekte des Unterwegs- und Freiseins.
So werden Passant*innen gezeigt. Eine Reihe zeigt sie als Vorübergehende inmitten einer Großstadt. Der Auszug eines zweiten Projektes zeigt die Passant*innen herausgenommen aus ihrem Unterwegssein. Sie waren auf der Straße von Anke Droste gebeten worden, innezuhalten für die Teilnahme an einem Kunstprojekt. Näheres s. hier. Darüber hinaus zeigte Droste Arbeiten aus den Reihen „vergessene Orte“ und „Wolken“ und eine Fotoinstallation, die eine Zugfahrt von Köln nach Dortmund nacherleben lässt.

Eine Einführung in das Werk gab Simone Rikeit, Kunsthistorikerin aus Dortmund. Es sang der Frauen- und Kammerchor belcando aus Dortmund.

The why are you here café, Fotografie, 200 cm x 140 cm, Anke Droste
Straßenbahn-Fahrschein als Einladungskarte – Vorder- und Rückseite, Idee und Gestaltung: Sabine Spieckermann, textunddesign
Plakat zur Ausstellung, Gestaltung: Sabine Spieckermann, textundesign
Hafenspaziergang 2013
Vernissage: a streetcar, Fotos: Richard Musebrink, Collage: Sabine Spieckermann

Artikel: Geissler, Foto: Dieter Menne, Ruhr Nachrichten


Rezension: Michael Lemken, Ars Tremonia

Foto: Hajo Hoppmann
Foto: Hajo Hoppmann, Nordstadtblogger

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